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Über uns

Ihre Privatklinik für seelische Gesundheit

Aktuelle Wartezeit

nach Eingang der Kostenzusage

ca. 4 - 6 Wochen

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Kontakt Ärzte & Therapeuten

Tel.: 0971 / 699 003 101

Psychiatrische Klinik für Jugendliche und Heranwachsende:
Ganzheitliche Therapie Jugendlicher & junger Erwachsener

In sicheren Händen bei psychischen Erkrankungen

Ein lebensnahes Behandlungskonzept mit strukturiertem Tagesprogramm, vielfältige und innovative Therapien, ein breites sportliches und kreatives Angebot und ein speziell auf junge Menschen ausgerichtetes Setting: In der HEMERA Klinik im bayerischen Staatsbad Bad Kissingen werden Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 27 Jahren mit psychischen Erkrankungen in einem individuell abgestimmten, ganzheitlichen Konzept behandelt und optimal auf die Herausforderungen des Erwachsenenlebens vorbereitet.

Psychiatrische Klinik: Das spricht für die HEMERA Klinik

Als Privatklinik für (Jugend-)Psychiatrie bieten wir unseren Patienten ein einzigartiges Therapieangebot. Angefangen von der zentralen Einzelpsychotherapie über individuell ausgerichtete Kreativtherapien (ebenfalls im Einzelsetting) und die jugendpsychiatrische Milieutherapie durch den Pflege- und Erziehungsdienst bis hin zu altersspezifischen Gruppenangeboten, schulisch-beruflicher Perspektivenplanung und alltagsnahen Erprobungen – für unsere jungen Patienten machen wir vieles möglich. Der Rahmen in einer denkmalgeschützten Villa mit großem Park, Zentrums- und gleichzeitig Natur-nah, mit überschaubarer Mitpatientenzahl ist einladend. Unsere Ausrichtung auf sensible, internalisierende Patienten macht unsere psychiatrische Klinik für junge Erwachsene und Jugendliche zu einem geschützten Ort, der Kraft für die Genesung und neuen Lebensmut schafft.

Mehr zur HEMERA Klinik

HEMERA Klinik Video –
Impressionen aus der Klinik für Jugendliche und junge Erwachsene

Indikationen für die Behandlung in unserer psychiatrischen Klinik für Jugendliche und junge Erwachsene

Bei schwerwiegenden seelischen Krisen reichen eine ambulante Therapie oder die teilstationäre Behandlung in einer Tagesklinik in der Regel nicht aus, um Jugendliche und junge Erwachsene adäquat zu behandeln. Vielmehr sorgt ein stationärer Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik für den notwendigen Abstand zum Alltag und ermöglicht so die Konzentration auf zugrunde liegende Themen und deren Bearbeitung, ergänzt durch die Förderung vorhandener Stärken und das Erlernen zusätzlicher Problemlöse- und Bewältigungsstrategien. Unsere Patienten kommen oft in Rahmen von Reifungskrisen zu uns, d. h. aus verschiedenen Gründen können die zahlreichen Herausforderungen, die an einen Heranwachsenden emotional und inhaltlich durch Familie, Schule / Beruf, Umfeld und / oder Gesellschaft gestellt werden, nicht bewältigt werden. Dabei kann sich die entstehende psychische Belastung unterschiedlich zeigen. Folgende Krankheitsbilder werden in unserer Klinik behandelt:

Persönliche Beratung durch Chefärztin Frau Prof. Dr. med. C. Mehler-Wex

Jede psychiatrische Behandlung fängt mit einer guten Beratung an! Nehmen Sie bitte Kontakt mit unserem Sekretariat auf, wo Ihnen unsere Mitarbeiterinnen ein offenes Ohr für Ihre aktuellen Beschwerden schenken. Im Weiteren erfolgt eine Prüfung, sowie bei Bedarf eine persönliche Beratung zu den Behandlungsmöglichkeiten der HEMERA-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie durch die Chefärztin oder einen leitenden Arzt.

Zum Kontakt

Therapiekonzept unserer psychiatrischen Klinik

Die Ärzte, Psychologen, Kreativtherapeuten, Sozialpädagogen, Erzieher, Pflege- und Lehrkräfte unserer Klinik arbeiten übergreifend zusammen und kombinieren wichtige Elemente aus den Fachbereichen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Erwachsenenpsychiatrie, um psychische Störungen im Jugendalter und jungen Erwachsenenalter zu behandeln. Gemäß dem bio-psycho-sozialen Behandlungsmodell der WHO werden dabei neben der störungsspezifischen Therapie der vorliegenden Diagnose ganzheitlich alle Lebensbereiche berücksichtigt (u.a. Identitäts- und altersentsprechende Selbständigkeitsentwicklung, familiäre Themen, schulisch-berufliche Perspektive, soziale Kompetenzen, Körpergefühl, emotionale Wahrnehmung und Verarbeitung, Belastbarkeit, Alltagsbewältigung, aktive Lebensgestaltung, Vorbereitung auf einen neuen Lebensabschnitt).

Bei allen Behandlungen achten unsere Fachärzte und Therapeuten ganz besonders auf eine wohlwollende, motivierende Grundhaltung, Alltagsnähe und die Vermittlung neuer Perspektiven.

Schulunterricht als Behandlungsangebot: Keine Ausfallzeiten in den Kernfächern

Abgesehen von der aktuellen Wartezeit kann die vollstationäre Behandlung nach der Kostenzusage der privaten Krankenversicherung jederzeit durchgeführt werden. Schließlich erhalten unsere Patienten in Absprache mit der Heimatschule hausinternen Unterricht, der in Kooperation mit der Privaten Schule für Kranke in Schweinfurt erfolgt. Ebenso wird mit zunehmender Stabilisierung die schrittweise Rückkehr in den normalen Schulalltag vorbereitet, ggf. durch einen Gastschul-Besuch ortsansässiger öffentlicher Schulen oder Beurlaubungsphasen in die eigene Heimatschule.

Ausstattung & Lage unserer psychiatrischen Klinik für Jugendliche und junge Erwachsene

Insgesamt 40 Behandlungsplätze in behaglichen und mit modernstem Komfort eingerichteten Einzel- und Zweibettzimmern stehen den Patienten unserer Klinik für Psychiatrie zur Verfügung. Darüber hinaus laden unsere Freizeit- und Gemeinschaftsräume zu diversen Aktivitäten ein; sei es im Kreativraum oder im Fitness-Raum; auf der Sonnenterrasse oder auf dem Volleyballfeld. Auch in Sachen Erreichbarkeit ist unsere Privatklinik für Psychiatrie mit einem eigenen Autobahnanschluss durch die Nähe zur A7 gut aufgestellt. Gewissermaßen zentral in der Mitte Deutschlands gelegen, ist die Klinik von allen Richtungen gut zu erreichen.

Jobs

Jugendpsychiatrie im Alltag

Wir wissen, dass der Schritt in eine Klinik nicht leichtfällt und bemühen uns sehr, das Einleben in unserem Haus so angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu gehören das ausführliche Aufnahmegespräch und das Kennenlernen des zuständigen Psychotherapeuten, das Zeigen und Erläutern unserer Räumlichkeiten und Abläufe durch einen Patienten-„Paten“, sowie ein direkt ab Aufnahme persönlich zuständiger Bezugsbetreuer aus dem sogenannten Pflege- und Erziehungsdienst, der im Klinikalltag persönliche Unterstützung bietet.

Die Tagesstruktur ist geprägt durch gemeinsame Mahlzeiten in kleinen, festen Tischgruppen. Die Atmosphäre ist WG-artig mit einer überschaubaren Anzahl wesensähnlicher, eher intravertierter Gleichaltriger. Jeder Patient erhält einen individuell abgestimmten Wochenplan mit den persönlichen Therapie-Terminen. Zur Vertrauensbildung beginnen wir zunächst mit Einzeltherapie-Terminen (Psychotherapie, zwei Kreativtherapien), ggf. Schulunterricht (einzeln oder in Kleinstgruppen), dann folgen individuell ausgewählte Gruppenangebote. Ebenso gibt es gemeinsame Aktivitäten und Freizeit; Ausgänge sind täglich möglich, auch außerhalb des Klinikgeländes. Realitätsnähe wird gewährleistet durch die Integration in lokale Vereine für neu oder wieder entdeckte Hobbies, im Verlauf ggf. Außenschulbesuche oder Praktika. Das nur fünf Gehminuten entfernte Ortszentrum mit guter Infrastruktur ermöglicht normale Alltagserprobungen. An den Wochenenden können nach Absprache Besuche empfangen werden oder die Patienten planen gesunderweise altersentsprechende Unternehmungen miteinander.

Ab wann sollte man in eine psychiatrische Klinik gehen?

Ob ein stationärer Aufenthalt notwendig ist, hängt in erster Linie von der Ausprägung der Krankheit und den damit verbundenen Symptomen ab. In der Regel erfolgt zunächst eine ambulante Behandlung. Sind deren Möglichkeiten erschöpft oder ist der Zustand zu akut bzw. der Alltag kann nicht mehr gemeistert werden, empfiehlt sich der Schritt in eine stationäre Therapie. Dasselbe gilt, wenn die soziale Integration gefährdet ist und die Krankheitssymptome das Leben beherrschen.

Schließlich erhalten die Patienten hier ein umfassendes, individuelles Programm mit perfekt aufeinander abgestimmten Therapien, das in dieser Form ambulant nicht möglich wäre. Die betroffenen Menschen werden aus dem mitunter sehr belastenden Alltag herausgelöst und haben die Gelegenheit, sich auf ihre inneren Themen zu konzentrieren und gemeinsam mit den Therapeuten neue, positive Perspektiven zu schaffen. Der Rahmen mit wesensähnlichen, sensiblen Gleichaltrigen in vergleichbarer Situation ermutigt zu sozialer Aktivität und stellt einen wichtigen unterstützenden Faktor dar.

Seelische Krisen in der Jugend: Kein Grund für Stigmatisierung!

Eine Reifungskrise in Form einer psychiatrischen Störung auf dem Weg ins Erwachsenenwerden betrifft mehr Jugendliche als man denkt. Schließlich ist der Übergang vom Teenager zum Erwachsenen mit vielen Herausforderungen verbunden, die je nach Einzelfall durch die Familie, die Schule / den Beruf, das Umfeld oder durch die Gesellschaft an den Betroffenen gestellt werden. Auch ein Burn-out aufgrund eines hohen inneren und äußeren Leistungsdrucks ist möglich. Unabhängig vom jeweiligen Krankheitsbild gibt es in diesem Lebensabschnitt durch die zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten sehr viele Lösungs- und Behandlungsmöglichkeiten, so dass der Verlauf einer psychiatrischen Erkrankung in diesem Alter bei Eigenmotivation sehr positiv sein kann. Je eher die damit verbundenen Symptome therapeutisch behandelt werden, desto früher ist die Rückkehr in ein normales Leben möglich.